Eine Campingplatz-Website auf einem Telefon mit sichtbarem Buchungsschritt

Jede Buchung über ein Portal kostet Sie einen zweistelligen Prozentsatz. Jede Buchung über Ihre eigene Website kostet die Gebühr des Zahlungsdienstleisters und sonst nichts. Trotzdem schicken viele Plätze ihre Gäste faktisch zum Portal, weil die eigene Seite keine Preise zeigt, keine Verfügbarkeit kennt und am Ende nur ein Kontaktformular anbietet. Wer einmal auf dem Portal gebucht hat, bucht dort auch nächstes Jahr. Hier steht, was eine Campingplatz-Website leisten muss, damit Direktbuchungen entstehen, und welche Pflichtangaben dabei nicht fehlen dürfen.

Warum der direkte Kanal mehr wert ist als die gesparte Provision

Die Provision ist der offensichtliche Teil, aber nicht der größte. Bei einer Direktbuchung bekommen Sie drei Dinge dazu:

Und in Deutschland kommt ein Vorteil hinzu, den viele Betreiber nicht nutzen: Bestpreisklauseln von Buchungsportalen sind kartellrechtlich untersagt. Sie dürfen auf Ihrer eigenen Seite den besseren Preis oder die bessere Bedingung anbieten. Wenn Ihr Vertrag etwas anderes behauptet, lassen Sie ihn prüfen.

Was die Seite tatsächlich können muss

Nicht schön, sondern brauchbar. In dieser Reihenfolge:

  1. Preise sichtbar, ohne Anfrage. Ein Gast, der den Preis nicht findet, geht zum Portal, wo er ihn findet. Zeigen Sie den Gesamtpreis inklusive Steuern und sagen Sie klar, was hinzukommt, etwa Strom oder Kurtaxe.
  2. Verfügbarkeit in Echtzeit. Ein Kalender, der zeigt, was frei ist, beendet die Hälfte der Telefonate. Eine Seite, die nur ein Formular anbietet, verkauft nichts um zweiundzwanzig Uhr.
  3. Buchung in drei Schritten: Termin und Einheit wählen, Daten eingeben, bezahlen. Jeder zusätzliche Schritt kostet Buchungen.
  4. Auf dem Telefon zuerst. Die Mehrheit sucht mobil, oft unterwegs. Wenn die Seite auf dem Handy langsam ist oder der Kalender nicht zu bedienen, ist alles andere egal.
  5. Echte Fotos: die Parzellen, das Sanitärgebäude, das Innere der Mietunterkünfte. Der Gast will sehen, wo er steht, nicht einen Sonnenuntergang.
  6. Anfahrt, Öffnungszeiten, Anreisezeiten und die Hausordnung als eigene, auffindbare Seiten.

Die Pflichtangaben, die oft fehlen

Eine Website, die Buchungen annimmt, ist ein Fernabsatzkanal, und dafür gelten Regeln. Was auf einem deutschen Campingplatz regelmäßig fehlt:

Das klingt nach Juristerei, ist aber eine Liste, die man einmal abarbeitet und danach nur pflegt.

Gefunden werden, ohne Werbebudget

Zwei Dinge bringen mehr als jede Anzeige:

Was dagegen selten etwas bringt: eine Startseite voller Schlagworte und eine Bildergalerie ohne Preise.

Das Portal als Schaufenster, die Website als Kasse

Die beste Aufteilung ist keine Entweder-oder-Entscheidung. Die Portale bringen Reichweite in Märkten, die Sie allein nicht erreichen. Ihre Website nimmt die Buchung entgegen, wenn der Gast Sie schon kennt. Damit das funktioniert:

CampSuite nimmt Online-Buchungen und die an der Rezeption notierten in denselben Belegungsplan auf, sodass eine Parzelle nicht zweimal vergeben wird, und zieht Anzahlung und Restbetrag per Karte ein. Jede Buchung hält ihre Gäste mit ihren Daten und die Nachrichten an einem Ort, auf dem Telefon, Bestätigungen gehen von dort aus, und der Channel Manager zieht die Verfügbarkeit der Portale mit. Dazu gibt es einen Website-Baukasten, wenn Sie die Seite nicht anderswo bauen lassen wollen. Die Auswertung zeigt, welcher Kanal wie viel gebracht hat, und genau daran sehen Sie, ob der direkte Kanal wächst. Mehr auf der Seite zu Kanälen.

Prüfliste für Ihre Seite

Eine Website, die tatsächlich bucht, verschiebt über eine Saison spürbar viele Buchungen vom Portal zu Ihnen, und jede davon behalten Sie ganz. Wenn Sie sehen möchten, wie CampSuite Direktbuchungen und Portale in einem Plan hält, sehen Sie sich die Preise an oder schreiben Sie uns.